Das Flevobike ist eines der genialsten Radkonzepte, die ich kenne. Knicklenkung, teilbar und zum Trike umbaubar -
vielseitig und durch seinen eigentlich überdimensionierten Rahmen aus Vierkantstahlrohr beinahe unkaputtbar.
Damit ist es trotz des stolzen Gewichts von rund 22kg mein derzeitiges Lieblingsrad, welches ich hauptsächlich
als Trainings- und Reiserad nutze.
Die Entscheidung fürs Flevobike fiel relativ spontan: Während eines Österreich-Urlaubs stellte ein norddeutscher
Flevofreund seinen Kleinbus, auf dessen Fahrradheckträger das erste Flevobike hing, welches wir in freier Wildbahn sahen,
direkt vor unser Zelt.
Fasziniert von der Schlichtheit dieses Rades stand für uns der Entschluss fest, dass dieses Rad gebaut werden muss.
Wenn ich mit dem Flevobike auf Mehrtagestouren gehe, benutze ich den BoB-Trailer, welcher sich mit dem Rad in die
Kurve legt und selbst bei engen Hindernissen absolut treu folgt. Dadurch sind selbst enge "Drängelgitter" kein
Problem. Am Zielort angekommen, hängt man einfach den Hänger ab und kann beispielsweise kleine Einkäufe mit dem im
Korb liegenden Rucksack erledigen.
Für Eintagestouren mit nur geringem Gepäck ist diese Lösung allerdings überdimensioniert. Dafür eignet sich ein
Gepäckträger, auf den man das Rad auch noch senkrecht hinstellen kann, in Verbindung mit Packtaschen eher.