Dänemark 2014 per Liegeradtandem

Nun da unser Rücken-an-Rücken-Tandem endlich fertig war, überlegten wir uns, wie wir es im Urlaub möglichst sinnvoll einsetzen könnten. Da seine Stärken vor allem in großen Entfernungen bei relativ guten Straßen und nicht zu vielen Hügeln liegen, kam uns Dänemark in den Sinn. Den östlichen Teil des Landes hatten wir 2011 schon einmal per Normalrad bereist, nun sollte der westliche Teil bis rauf nach Skagen folgen.

Die Bahn brachte uns am 28. Juni 2014 frühmorgens von Dresden bis nach Husum. Dabei konnte das Tandem bereits mit seiner einfachen Teilbarkeit glänzen, durch die der Transport absolut kein Problem darstellte. Von Husum aus umrundeten wir in zwei Wochen den Westteil Dänemarks, lernten dabei die landschaftlichen Unterschiede zwischen der Ost- und der Westküste kennen, sahen Watten- und "echtes" Meer, Nord- und Ostsee, unbenutzbare Radwege, viel Wind, viel Sonne und nur ein bisschen Regen. Anschließend nahm uns der Eurocity am 13. Juli ab Büchen wieder mit bis Dresden. Die aus deutscher Sicht eher ungewöhnliche Ausgestaltung der Fahrradmitnahme im österreichischen Wagenmaterial (jeweils ein Hängeplatz an den Enden jedes Wagens) irritierte uns zwar etwas, war aber ebenfalls dank der Teilbarkeit kein ernsthaftes Problem. Erst die schrankwandgroßen Rollkoffer der Mitreisenden ab Berlin, die die Fahrradplätze zubauten, stellten eine gewisse Herausforderung dar, die aber mit einem verdrehten Bremshebel und einem verstellten Scheinwerfer für uns und sicherlich ein paar Kettenspuren für diejenigen ausgingen, die ihre Taschen gar zu achtlos gegen unser Rad lehnten/warfen.

Was zwischen Hin- und Rückfahrt geschah, haben wir mit einigen Fotos festgehalten, die einen Eindruck geben und gleichzeitig Lust machen sollen, selber aufzubrechen.

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